Selbstverwaltung

"Formen und Strukturen, Kriterien der Zusammenarbeit"


Grundvoraussetzung für die Entfaltung der Waldorfpädagogik ist die Organisation in Form einer freien, selbstverwalteten Schule. Wie sich das bei uns ausgestaltet, haben wir in unserem Leitbild formuliert.

Die Ziele der Schule sind nur zu erreichen, wenn Jeder seine volle Persönlichkeit einsetzen kann.
Dazu braucht es geeignete Sozialformen, die es jedem in der und für die Schule Tätigen erlauben, sich gemäß seiner persönlichen Fähigkeiten und Intentionen einzusetzen. Für den wirtschaftlich-rechtlichen, den unterrichtlichen und den Bereich der pädagogischen Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern sind deswegen Organe gebildet worden, deren Mitglieder partnerschaftlich zusammenarbeiten. Von diesen ausgehend können nach dem Verfahren der „Dynamischen Delegation“ weitere Gremien oder Einzelpersönlichkeiten mit der Verantwortung für bestimmte Aufgaben betraut werden. (...) Die Größe der Schule erfordert von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ein erhöhtes Maß an sozialer Wachheit, Verständnisbereitschaft und eine bewusste Kultur der Begegnung, denn es ist nicht selbstverständlich, dass ein direktes Zusammentreffen in Arbeitszusammenhängen stattfindet. Ohne Selbstverpflichtung des Einzelnen auf die im Leitbild beschriebenen Ziele und Grundlagen und die Verlässlichkeit der in deren Umsetzung entstehenden Vereinbarungen und Regelungen ist das gedeihliche Zusammenwirken in einer Gemeinschaft nicht zu bewerkstelligen.“

Den wirtschaftlich - rechtlichen Rahmen der Schule bildet die Genossenschaft.

Für den unterrichtlich - pädagogischen Bereich ist das Kollegium verantwortlich.

Ebenso gibt es Organe für die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern.

Träger der Schule ist die „Gemeinnützige Genossenschaft zum Betrieb der Freien Waldorfschule Karlsruhe eG“. Damit zeigt sich auch in der Organisationsform die gemeinsame Verantwortung und das persönliche Engagement der Eltern für ‘ihre’ Waldorfschule. Alle Eltern und Lehrer treten der Genossenschaft bei, um zusammen mit weiteren Förderern den gemeinsamen Aufbau und den wirtschaftlichen Betrieb der Schule zu gewährleisten.

 Die Einlagen aus den Genossenschaftsanteilen dienen der Schule als Bestandteil des Eigenkapitals und ermöglichen damit z.B. die Aufnahme von Krediten. Gleichzeitig bürgt jeder Genosse für maximal die doppelte Summe seiner Einlage. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist auch unabhängig von der direkten Beteiligung am Schulgeschehen als Elternteil oder Mitarbeiter der Schule möglich.

In der Satzung der Genossenschaft sind die rechtlichen Grundlagen der inneren und äußeren Verhältnisse der Schule geregelt. Die satzungsgemäßen Organe der Genossenschaft - Aufsichtsrat, Vorstand, Generalversammlung und Kollegium - gestalten das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld, in dem sich die pädagogischen Ziele der Schule entfalten. In dieser Aufgabe werden sie durch Geschäftsführer und Verwaltung unterstützt. Die wesentlichen Aufgaben dieser Organe sind in der Satzung beschrieben. In den Arbeitsverträgen der Mitarbeiter und in den Schulverträgen der Eltern und volljährigen Schüler sind die besonderen Rechte und Pflichten geregelt. Unser Bemühen ist es, keinem Schüler den Besuch unserer Schule aus wirtschaftlichen Gründen verweigern zu müssen. Dazu bedarf es der Mitträgerschaft finanziell leistungsfähiger Elternhäuser und anderer Förderer. Die Bereitschaft der Mitglieder der Schulgemeinschaft, sich nach Kräften für die Schule einzusetzen, trägt ebenfalls wesentlich zum wirtschaftlichen Betrieb bei.

Das Kollegium besteht aus den an der Schule tätigen Lehrern. Es ist für die pädagogischen und kulturellen Belange der Schule verantwortlich. Mehr zu den Aufgaben und zur Arbeit des Kollegiums finden Sie in der Satzung der Genossenschaft, § 20 und im Leitbild unter „Grundlage“. Auch die folgende kurze Beschreibung der Arbeitsform des Kollegiums ist dem Leitbild entnommen.

„Um den unterrichtlichen Bereich verantwortlich gestalten und verwalten zu können, finden während der Unterrichtswochen jeden Donnerstag drei Konferenzen statt. Diese Arbeitssitzungen des Kollegiums gliedern sich der Sache nach in drei Bereiche:

  • Die Pädagogische Konferenz

In ihrem seminaristischen Teil werden die menschenkundlich-pädagogischen Texte Rudolf Steiners erarbeitet und vertieft. Diese fortlaufende Grundlagenarbeit und der dabei gepflegte Austausch innerhalb des Kollegiums unabhängig von tagesaktuellen Fragen bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit des Kollegiums.

Darauf aufbauend werden alle Bereiche des pädagogisch-schulischen Lebens bedacht und durch entsprechende Entscheidungen gestaltet. Teilbereiche dieser Arbeit können delegiert werden, z. B. an die Oberstufenkonferenz.

An der Pädagogischen Konferenz nehmen alle Lehrer und Hortner teil.

  • Die Technische Konferenz

Der Kreis der Teilnehmer ist um Vertreter aus Hausmeisterei, Verwaltung und Küche erweitert. Ihr Inhalt umfasst alle Bereiche des äußeren Ablaufs des Schulalltages. Stundenplan, Vertretungen, Aufsichtsfragen, Fragen zur Hausordnung und die Planung von Veranstaltungen sind charakteristische Besprechungs- und Entscheidungspunkte.

  • Die Geschäftskonferenz

Sie ist das verantwortliche Schulleitungsorgan. Personalfragen, die Gehaltsordnung des Kollegiums, das satzungsmäßige Mitwirken in den Genossenschaftsorganen, die Bildung von Delegationen - soweit sie der Sache nach nicht von den anderen Konferenzen gebildet werden müssen - sind wesentliche Inhalte dieser Konferenz. In ihr arbeiten in der Regel die Lehrer mit, welche sich mit der Schule dauerhaft verbunden haben. Wegen der Überschneidungen zum wirtschaftlich-rechtlichen Bereich nimmt der Geschäftsführer an den Sitzungen teil. Die Leitung dieser Konferenz hat der Schulführungskreis. Er vertritt das Kollegium nach innen und außen.

Aus den Arbeitszusammenhängen ergeben sich weitere mit „Konferenz“ bezeichnete Gremien, die keiner besonderen Delegation bedürfen: z. B. Klassen- und Fachkonferenzen.“

Der Schulführungskreis repräsentiert die Geschäftskonferenz, die zusammen mit den anderen regulären kollegialen Konferenzen die Schulführung darstellt. Er kommuniziert die Anliegen der Konferenzen mit den anderen Gremien und ist Ansprechpartner für Anliegen, die den Konferenzen angetragen werden.

Ansprechpartner für den Schulführungskreis: Thomas Neukirchner, t.neukirchner@googlemail.com

Die kontinuierliche Betreuung der rechtlichen und wirtschaftlichen Belange des Schulbetriebs liegt in den Händen von Vorstand, Geschäftsführung und Verwaltung.

Die vielfältigen Aufgaben, die die Verwaltung für Schüler, Eltern und alle Beschäftigten der Schule wahrnimmt, sind nach Tätigkeitsfeldern strukturiert, für die konkrete Ansprechpartner benannt werden.

Durch ihre fachliche Kompetenz unterstützen Geschäftsführung und Verwaltung die Selbstverwaltung des Kollegiums und der Genossenschaftsorgane. Ihre Mittlerfunktion im Inneren des Schulorganismus setzt sich in der Pflege der Außenkontakte fort.

Die Mitarbeit in Gremien und Arbeitskreisen in der Schule sowie schulübergreifender Austausch bilden für die Mitarbeiter der Verwaltung weitere Möglichkeiten sich einzubringen. (Auszug aus dem Leitbild)

Der Schulrat ist ein von Aufsichtsrat, Vorstand, Kollegium und Elternrat eingerichtetes Organ der Schulgemeinschaft, das der Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Oberstufenschülern auf Schulebene dient. Er arbeitet auf der Grundlage des Leitbilds der Schule und gemäß den Prinzipien des Verfahrens „Wege zur Qualität“.

Im Schulrat wird es Eltern, Lehrern und Schülern ermöglicht, dass sie ihre Anliegen zu Gehör bringen und Informationen in den wichtigen Fragen der Schule geben und erhalten können. Ausgiebige gemeinsame Beratungen und Beschlüsse fördern die Mitverantwortung und helfen, in der Schulgemeinschaft ein Klima der Offenheit und des Vertrauens zu schaffen

 

Schulratsprotokolle als PDF

 

Wo Instandhaltung, Pflege und auch die Gewährleistung der Sicherheit entsprechende Sachkenntnis erfordern, setzt der Aufgabenbereich der Hausmeisterei und des Reinigungsdienstes ein. Im Einklang mit den pädagogischen Zielen der Schule und unter Beachtung wirtschaftlicher Kriterien soll ein möglichst reibungsloser Betrieb gestaltet werden, der den Mitgliedern der Schulgemeinschaft und ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt ermöglicht. (Auszug aus dem Leitbild)

Die Freie Waldorfschule Karlsruhe ist eine „Schule in freier Trägerschaft“. Sie erfüllt mit ihrer besonderen pädagogischen Prägung, der Waldorfpädagogik, Aufgaben des Landes Baden-Württemberg und ist vom Kultusministerium in Stuttgart anerkannt. Sie erhält vom Land Baden-Württemberg Zuschüsse für die Lehrergehälter. Diese decken aber die Kosten des Schulbetriebes nur zu etwa zwei Dritteln.

Dieser Beitrag will Sie über die wirtschaftlich-rechtliche Seite des Schulbetriebes informieren und aufklären, welche Beiträge die Eltern hierzu leisten müssen, weil die öffentliche Förderung nicht ausreicht.

Beitragsverantwortungskreis und Schulverwaltung bemühen sich, so effektiv wie möglich zu arbeiten, damit das Schulgeld weitgehend der pädagogischen Arbeit und somit den Kindern zu Gute kommen kann. Hierzu benötigen wir die Hilfe auch der Eltern.

Bei einem Gesamtschulhaushalt von etwa 4,8 Mio. EUR/Jahr beträgt der staatliche Zuschuss nur etwa 62%, das sind ca. 2,95 Mio. EUR. Abzüglich der Zuwendungen, die die Schulgemeinschaft von anderer Seite bekommt (0,30 Mio. EUR), sind damit von den Eltern insgesamt jährlich ca. 1,55 Mio EUR aufzubringen.

Wir gehen nicht davon aus, dass die erbrachte Leistung der Schule bzw. der Lehrer durch Entrichtung des Schulbeitrages quasi bezahlt wird, sondern grundsätzlich davon, dass es letztlich die Beiträge der Eltern sind, die den Schulbetrieb erst ermöglichen.

Grundgedanke unseres Finanzierungsmodells ist es, dass dieser Beitrag von der gesamten Elternschaft als Solidargemeinschaft erbracht wird. Wir sind darauf angewiesen, dass Familien mit einem höheren Einkommen auch einen höheren Beitrag leisten als Familien mit einem geringeren Einkommen. Es wird ein Familienbeitrag erhoben. Er ist unabhängig davon, wie viele Kinder einer Familie die Freie Waldorfschule Karlsruhe besuchen.

Für die Aufnahme des ersten Kindes ist ein Beitritt zur Genossenschaft erforderlich. Er ist Voraussetzung für die Aufnahme der Kinder. Dabei ist es ist sinnvoll und wünschenswert, dass beide Eltern eintreten, denn alle Genossinnen und Genossen haben ein Stimmrecht in der Generalversammlung.

Jedes Mitglied der Genossenschaft muss mindestens einen Anteil zu 160,-EUR zeichnen, jedoch sollen für jedes Kind, das die Schule besucht, fünf Genossenschaftsanteile gezeichnet werden. Im Beitragsgespräch werden, genau wie beim Schulbeitrag, individuelle Lösungen zur Finanzierung der Anteile vereinbart. Selbstverständlich können auch andere Familienangehörige und Freunde beitreten und Anteile zeichnen, um die notwendige Anzahl je Schüler zu erreichen.

Die Genossenschaft kann nur dann vorausschauend planen, wenn sie einen Überblick über die den Eltern zur Verfügung stehenden Mittel hat. Die Höhe des Schulgeldes ist abhängig vom Einkommen der Eltern und daher sozial gestaffelt.

Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass alle Eltern ihre Einkommensverhältnisse in dem für die Festsetzung der Schulbeiträge notwendigen Maß glaubhaft darstellen, sich in die entsprechende Beitragsklasse einordnen und diese Angaben durch ihre Unterschrift auf der Beitragsvereinbarung verbindlich bestätigen. Der für jede Beitragsklasse ausgewiesene Familienbeitrag wird von der Generalversammlung nach Bedarf in einer Beitragstabelle festgelegt. Aus diesen Beitragsklassen ergibt sich rechnerisch, was die Eltern für den Schulhaushalt leisten sollen. Es wird ein Mindestfamilienbeitrag festgelegt.

Der individuelle Schulbeitrag einer Familie wird auf dieser Basis und der Berücksichtigung der individuellen finanziellen und sozialen Situation der Familie in einem Beitragsgespräch gemeinsam ermittelt.

Alle Schulbeitragszahlungen werden am Jahresende nach der Generalversammlung bescheinigt und sind mit 30% steuerlich abzugsfähig.

Beitragstabelle der Freien Waldorfschule Karlsruhe eG

(gültig ab: 1. 3. 2009)

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Beitragsklasse*

Familiennetto-

einkommen** bis

monatlicher

Beitrag

I

Mindestsatz

75 €

II

900 €

99 €

III

1.100 €

121 €

IV

1.300 €

143 €

V

1.500 €

165 €

VI

1.700 €

187 €

VII

1.900 €

209 €

VIII

2.100 €

231 €

IX

2.300 €

253 €

X

2.500 €

275 €

XI

2.700 €

297 €

XII

2.900 €

319 €

XIII

3.100 €

341 €

XIV

3.300 €

363 €

XV

3.500 €

385 €

XVI

3.700 €

407 €

XVII

3.900 €

429 €

XVIII

4.100 €

451 €

XIX

4.300 €

473 €

XX

4.500 €

495 €

Anmerkungen: * verbindliche und durch Unterschrift bestätigte Klasse

** alle der Familien zur Verfügung stehenden Einkünfte inklusive Kindergeld, bei Freiberuflern und Selbständigen der private mittlere monatliche Ausgabenumfang.

Spenden

Die Spenden sind eine wichtige Säule in der Finanzierung der Freien Waldorfschule Karlsruhe. Sie dienen der Finanzierung von Ausgaben, die nicht durch staatliche Zuschüsse abgedeckt sind. Spendengelder werden u.a. verwendet für:

Freiplatzspenden

Diese ermöglichen die Unterstützung von Familien, die nicht den notwendigen Schulbeitrag aufbringen können. Allerdings können derzeit Freiplatzspenden von Schuleltern nicht steuerlich abzugsfähig bescheinigt werden.

Waldorflehrer-Ausbildung

Ohne die wir keine Lehrer für unsere Pädagogik hätten.

Bauspenden und Projektspenden

Sie stellen die Realisierung der anstehenden Bauvorhaben und Investitionen, die Gebäudeerhaltung und -sanierung sowie die Bedienung des Kapitaldienstes sicher. Alle Spender (auch Schuleltern) erhalten eine Spendenbescheinigung, die steuerlich abzugsfähig ist.

Baueinlagen

Die Gebäude der Freie Waldorfschule Karlsruhe sind im Besitz der Genossenschaft. Die Finanzierung erfolgt größtenteils über sogenannte Baueinlagen. Die Eltern können das unterstützen, indem sie der Schule Spargelder als Baueinlage zur Verfügung stellen. Der Vorteil für die Schule liegt in zinsgünstigen Krediten, der Vorteil für die Eltern in etwas höheren Zinserträgen als bei den Banken und der kurzfristigen Verfügbarkeit (nur wenige Arbeitstage). Die aktuellen Konditionen erfragen Sie bitte im Schulbüro (Tel. 96892-13).

Sie als Eltern wissen bei der Baueinlage genau, was mit Ihrem Geld finanziert wird. Außerdem wird die Genossenschaft – und damit alle Eltern – von einem Teil der Zinsaufwendungen entlastet.

Haben Sie weitere Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an ein Mitglied des Arbeitskreises Beitragsverantwortung:

Herr Maier 0721 / 75 98 99 63

Selbstverwaltung

Delegationen


Nach dem Verfahren der „Dynamischen Delegation“ werden Gremien oder Einzelpersönlichkeiten mit der Verantwortung für bestimmte Aufgaben betraut. Es gibt entscheidungsbefugte Delegationen und solche, die sich ins Benehmen mit dem Delegationsgeber setzen müssen.

Der Schulratsvorbereitungskreis wird im Schulrat für ein Schuljahr gewählt. Die Klassenvertreter im Schulrat wäh- len zwei Eltern aus ihrem Kreis in den SRVK. Dazu werden zwei Lehrer, die vom Kollegium vorgeschlagen werden, zwei Mitglieder des Vorstands und zwei vom Schülerrat vorgeschlagene Ober- stufenschüler in den SRVK gewählt. Der Schulratsvorbereitungskreis berei- tet die SR-Sitzungen vor und bestimmt aus seinem Kreis die Sitzungsleitung. Er ist verantwortlich für die Einladungen, das Protokoll und das Führen der The- mensammlung. Aus seiner Mitte bestimmt der SRVK zwei Sprecher, die für die Koordinierung von Anfragen und Themenvorschlägen verantwortlich sind.

An den Vertrauenskreis (VK) können sich Eltern, Lehrer, Schüler, Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt in völliger Freiheit für Anfragen, zur Aussprache und bei Problemen wenden. Die Aufgaben der Mitarbeiter des VK bestehen in den Bereichen Zuhören, Beraten, Vorberei- tung und Hilfen zur Gesprächsführung, Begleiten bei Gesprächen und Vermitt- lung begleiteter Gespräche bei Kon ik- ten. Die absolute Vertraulichkeit bei allen Anfragen wird zugesichert. Nur ein- deutig miteinander Verabredetes darf außerhalb des VK weiter bearbeitet werden. Auf Wunsch der Fragesteller vermittelt der VK auch die Weiterarbeit in anderen Gremien der Schule. Nur wenn sich Gesprächsanfragen zur selben Problematik über einen längeren Zeitraum wiederholt häufen, kann der Die Impulsgruppe trifft sich jeden zwei- ten Freitag während der Schulwochen. Eine längerfristige Teilnahme ist sinn- voll und erwünscht. Vertrauenskreis VK unter Wahrung der Anonymität der Betroffenen den Schulführungskreis oder ein anderes betroffenes Gremium informieren. Der VK setzt sich aus Eltern der Un- ter-, Mittel- und Oberstufe, Lehrern und ehemaligen Eltern alters- und ge- schlechtsgemischt zusammen. Die An- sprechpartner können frei gewählt wer- den, sie sind in der Halbjahresübersicht abgedruckt. Die ersten Vertrauenskreismitglieder wurden durch eine Findungskommissi- on im Auftrag der Schulversammlung (dem Vorläufer des Schulrats) einge- setzt. Seitdem ergänzt sich der Ver- trauenskreis durch Kooptation, d.h., die verbleibenden Mitglieder suchen für eine vakant gewordene Stelle ei- nen entsprechenden Nachfolger. Der 35 Vertrauenskreis berichtet immer wie- der im Schulrat über seine Arbeit. Bei diesen Terminen wird auch die Gesamt- heit seiner Mitglieder in ihrem Amt bestätigt. Der Vertrauenskreis trifft sich zur re- gelmäßigen Arbeit alle 4-6 Wochen, bei Bedarf oder bei kurzfristigen Ge- sprächsanfragen auch häu ger.

Die Kleine Baukommission ist für die Erhaltung und Renovierung der bestehenden Gebäude und Anlagen der Schule zuständig. Das Gremium hat z.Zt. 7 Mitglieder, die sich aus Lehrerschaft und Vorstand, Geschäftsführer, Hausmeisterei und aktiven sowie ehemaligen Schuleltern zusammensetzen. Die Sitzungen finden in der Regel im Abstand von 4 bis 6 Wochen statt. Für die Bewältigung der ständig anfallenden kleineren Reparatur- und Routinearbeiten verfügt die Kl. Baukommission selbständig über ein vom Vorstand bewilligtes Sanierungsbudget. Größere Sanierungsprojekte und Renovierungsvorhaben können nur dann realisiert werden, wenn im Gesamthaushalt der Schule ausreichende Mittel zur Verfügung stehen. Die Kl. Baukommission führt daher intern einen mittelfristig ausgerichteten Investitionsplan, der jährlich aktualisiert wird und in dem alle notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Blick gehalten werden. Bei der Abwägung der Notwendigkeit unterscheiden wir nach 3 Prioritäten: hohe Priorität: Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden mittlere Priorität: Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, der Hygiene und der Außenwirkung Nachrangige Priorität: Maßnahmen zur Energieeinsparung, allg. Erhaltungsmaßnahmen (hier wurde zuletzt bereits stark investiert!) Für die einzelnen Projekte werden vorab Kostenabschätzungen und Infoangebote eingeholt und bewertet, so dass dem Vorstand damit eine Entscheidungsgrundlage gegeben ist. In der Realisierungsphase übernimmt die Kleine Baukommission die Prüfung der Angebote und begleitet mit Hausmeister und Architekteneltern die Abwicklung der Maßnahmen. Hauptschwerpunkte der Arbeit sind: - Renovierung der Fassaden, immer auch mit Blick der Verbesserung der energetischen Gebäudesituation bei Erneuerung von Dach, Fenster und Fassaden - Erneuerung und Verbesserung der Gebäudetechnik Heizungsanlage, Beleuchtung, Ausstattung von Fachräumen, Saal, Toiletten - Einhaltung und Anpassung der Gebäudetechnik an die gesetzlichen Sicherheitsstandards Brandschutz, Notbeleuchtung, Sprechanlage, Fluchtwegeplan usw. Kontaktadressen Fritz Engelmann: Tel.: (0721) 96892 - 11 Mail f.e.engelmann@web.de Hans-Joachim Haberland Tel.: (07242) 1582 Mail: h-j.haberland@t-online.de

Parallel zur Endredaktion dieser Broschüre lief die Bildung einer „Großen Baukommission“. Ende Juli 2015 konnte die erste, konstituierende Sitzung stattfinden. Die Aufgaben der „Großen Baukommission“ werden im Wesentlichen sein:  

• Gestaltung des Baues an die künstlerische Qualität der bestehenden Bauten anknüpfen und sie weiterentwickeln kann.

• Parallel zur Planungsarbeit Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, angefangen von Zuschüssen der öffentlichen Hand bis hin zu phantasievoll gestalteten Spendenaktionen.

• Die nächste(n) Bauphase(n) bis zur Bauabnahme zu begleiten.

• Ein Gesamtkonzept für die bauliche Weiterentwicklung der Schule zu erstellen, in dem alle absehbaren Bedürfnisse berücksichtigt sind, auch wenn sich davon zunächst nur ein Teil verwirklichen lässt. Dieses Gesamtkonzept dann so zu gliedern, dass die notwendigen Erweiterungen nach Dringlichkeit abgestuft realisiert werden können.

• Möglichst frühzeitig ein Architekturbüro zu finden, das bei der Ausgestaltung des Baues an die künst- lerische Qualität der bestehenden Bauten anknüpfen und sie weiterentwickeln kann.

Die „Große Baukommission“ trifft sich während der Unterrichtswochen an jedem zweiten Montag von 19.00 bis 21.00 Uhr. Berufliche bzw. persönliche Erfahrungen mit Bauvorhaben sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Dynamische Delegation der Freien Waldorfschule Karlsruhe. Das Außengelände ist Teil einer pädago- gischen Einrichtung und wird temporär intensiv genutzt, insbesondere von Schülern von 5-20 Jahren, Pädagogen im Unterricht und im Umfeld, Eltern und Gästen der Schule bei Veranstaltungen, Tagungen und Festen. Weiterhin ist das Gelände Durchgang zur Waldstadt und heimlicher Treffpunkt von Jugendlichen aus der Umgebung. Das Außengelände ist Teil einer organischen Gestaltungskultur und versucht, ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden. Für die Pflanzen sind folgende Aspekte von Bedeutung: • Farbgestaltung – Form - Größe • Duft – Blühzeit - Insektenpflanzen - Giftigkeit • pflegeleicht – trockenresistent -schnittfähig. Zu den weiteren Aufgaben im Gartenbereich gehört: • die Kompostpflege • das Mulchen der Beete • Bewässerung • Baumschnitt Pflegeplan Auszug aus Leitbild der Freien Waldorfschule Karlsruhe: „...Für Sauberkeit und den pfleglichen Umgang mit Gelände, Gebäude und Inventar haben alle Mitglieder der Schulgemeinschaft zu sorgen.“ Die Pflege des Außengeländes gliedert sich in 2 Bereiche: 1. Instandhaltung der Objekte 2. Pflege des Gartens (Pflanzbereiche, Beete, Sträucher, Bäume)

Beim Beitritt der Schule zum Qualitätsentwicklungsverfahren „Wege zur Qualität“ (WzQ) wurde im ersten Gremientreffen die Impulsgruppe gegründet. Sie ist seitdem verantwortlich für alle Prozesse, die in der Schule zur Förderung von Schritten in Richtung WzQ dienen, kurz: Zur Verbesserung der Arbeit in unserer Schule beitragen. Die Impulsgruppe nimmt wahr, was in der Schule geschieht. Dazu ist idealerweise jeder Bereich der Schule in der Impulsgruppe repräsentiert: Eltern und Lehrer, Oberstufenschüler und Mitarbeiter der unterstützenden Bereiche. Aus diesem Kreis werden Impulse gegeben für die Behandlung von Fragen, die in den einzelnen Bereichen auftauchen. Die Impulsgruppe darf erinnern, mahnen, als Wächter fungieren. Sie hat keine Entscheidungsbefugnis, sondern ist beratend tätig. Dies gelingt dann besonders gut, wenn Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand, Schulführungs-, Schulratsvorbereitungs- und Beitragsverantwortungskreis in der Impulsgruppe vertreten sind und für kurze Bearbeitungswege sorgen können (was auch meistens der Fall ist). Die Mitglieder der Impulsgruppe haben den Willen, sich mit WzQ intensiver auseinander zu setzen. Dazu kann den Mitgliedern der Impulsgruppe die Teilnahme an der externen Verfahrensschulung zu WzQ ermöglicht werden.

Die Konfliktbearbeitungsgruppe wird aus Vertretern des Vorstands, des Aufsichtsrates sowie des Schulführungskreises gebildet, wobei sinnvollerweise wenigstens ein Mitglied in professioneller Konfliktbearbeitung ausgebildet sein sollte. Die Konfliktbearbeitungsgruppe hat die Aufgabe, vor allem bei eskalierten Konflikten sowie in Fällen, die rechtliche Fragen oder das öffentliche Ansehen der Schule berühren, schnell einzugreifen, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, um mit ihnen zeitnah eine gemeinsame Verabredung zur weiteren Bearbeitung zu treffen.

Im Auftrag des Schulrats verfolgt der Arbeitskreis folgende Ziele: 1. Er will gute Informationsmöglichkeiten rund um die FWS Karlsruhe und die Waldorfpädagogik im Allgemeinen schaffen. Dazu gehört die Erstellung von Printmedien wie dem Halbjahreskalender, Plakaten und Flyern zu einzelnen Veranstaltungen, Broschüren und Faltblättern, die über unsere Schule als Ganze und einzelne Bereiche informieren. Auch die Einrichtung und Pflege unserer Homepage gehört zu diesem Aufgabenbereich. 2. Der Bekanntheitsgrad unserer Schule soll bei den wichtigen Zielgruppen erhöht werden. Das beinhaltet einerseits gezielte Presse- und Medienarbeit, andererseits die Kontaktaufnahme und –pflege zu Vertretern der Politik und Verbänden auf allen Ebenen. 3. Auch intern soll das Vertrauen in unsere Schule und die damit verbundene Pädagogik gestärkt werden. In der (gestalterischen) Obhut des AKÖ liegen fast alle internen Informationsschriften, wobei die redaktionelle Arbeit von den jeweils Verantwortlichen zu leisten ist (z.B. dem Schulrat oder der Redaktion des Mitteilungshefts). Der AKÖ engagiert sich auch bei der Bekanntmachung interner Veranstaltungen wie pädagogischen Arbeitstagen und Vorträgen. Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit trifft sich während der Schulwochen an jedem ersten Montag im Monat bzw. nach den Ferien von 18.00 – 19.30 Uhr. Dort werden die nächsten Projekte geplant, die eigentliche Arbeit wird aufgeteilt und findet außerhalb statt. Das Tätigkeitsfeld ist so vielfältig, dass jeder eine Aufgabe findet und mitmachen kann.

Nachdem im Schulrat und in den Lehrerkonferenzen immer wieder der eng getaktete Ablauf der Schultage und andere Unzulänglichkeiten im Tagesrhythmus beklagt wurden, wurde am 21. Mai 2015 die Delegation „Schulrhythmus“ gebildet. Ihr wurden als Grundgedanken mitgegeben: Das Leben der Schüler entfaltet sich zwischen Schlafen und Wachen, zwischen Phasen geistiger, seelischer, körperlicher Aktivität und Zeiten der Entspannung, zwischen Familie, Schule und der Teilhabe am allgemeinen (öffentlichen) Leben. Jeder Bereich hat seine eigenen Bedingungen, damit sich die ihm innewohnenden Qualitäten entfalten können. Die Aufgabe der Delegation ist es, den Bereich des Lebens, der sich in der Schule abspielt, so zu gestalten, dass er sich gesundend auf die Entwicklung der Schüler auswirkt und ein effektives Lernen auf Grundlage der Waldorfpädagogik ermöglicht. Dabei sind die Auswirkungen auf die Familien und die außerschulischen Aktivitäten der Schüler genauso zu berücksichtigen wie die sich wandelnden gesellschaftlichen Anforderungen an Schule (z.B. die Frage der Ganztagesbetreuung). Der Delegation wurden die im Schulrat gesammelten Gedanken zu diesem Thema, eine Zusammenfassung der Vorträge von Prof. Max Moser zur Chronobiologie am 12. März und die Ergebnisse der Umfrage unter Schülern, Eltern und Lehrern als Arbeitsgrundlage mitgegeben. Dem gemäß soll die Delegation den Tagesrhythmus an unserer Schule Schulrhythmus neu gestalten. Sie beschließt über die Einführung des von ihr erarbeiteten Gesamtkonzepts und begleitet dann dessen Umsetzung. Wünschenswert ist eine Umstellung zu Beginn des Schuljahres 2016/17. Ist bis Februar 2017 keine tragfähige Lösung beschlossen worden, wird über eine Weiter- / Neubeauftragung der Delegation beraten werden. Die Zusammensetzung der Delegation war ebenfalls Gegenstand der Beratungen im Schulrat. Die Mitglieder sind namentlich benannt. Ein nachträglicher Einstieg in die Delegationsarbeit ist möglich, muss aber durch den Schulrat bestätigt werden. Neben den Plenumssitzungen der Delegation (etwa alle 4 Wochen) finden auch Sitzungen der Ausschüsse statt, die Teilbereiche der Gesamtaufgabe intensiver bearbeiten.

Der Basar ist die größte Veranstaltung im Schuljahr und wird von Eltern, Lehrern und Schülern gemeinsam organisiert und durchgeführt. Er findet immer am Wochenende vor dem 1. Advent statt, die Vorbereitungen aber laufen das ganze Jahr über. Die Ziele des Basars sind: 1. Beleben der sozialen Gemeinschaft Waldorfschule durch gemeinsames Handeln. 2. Auseinandersetzung mit Aspekten der Waldorfpädagogik und anthroposophischen Themen durch geeignete Angebote auf dem Basar. 3. Bekanntmachen spezifischer As- pekte der Waldorfpädagogik und der Freien Waldorfschule Karlsruhe in der Öffentlichkeit. 4. Lern- und Übungsfeld für Eltern- und Klassengemeinschaften. 5. Erwirtschaften von Spendengeldern. Mit den Erlösen des Basars werden Projekte der Schule unterstützt.

Alle Aktivitäten wie Verkaufsstände, Spiel- und Bastelangebote und Kulinarisches werden vom Basar-Vorbe- reitungs-Kreis (BVK) koordiniert und organisiert. Er besteht aus Eltern und Lehrern und trifft sich das ganze Jahr über (ca. alle 2 Monate). Die Vielfalt der Arbeitsbereiche bietet für jeden ein seinen Fähigkeiten entgegenkommendes Tätigkeitsfeld, neue Mitarbeiter sind jederzeit herzlich willkommen. Der BVK organisiert auch die sogenannten „großen Basarabende“. Dort werden mit Vertretern aus allen Klassen, Werkgruppen, sowie zeitweise Küche und Hausmeisterei alle organisatorischen Fragen besprochen (ca. 5 x im Jahr). Jede Klasse wählt mindestens zwei Elternvertreter, welche die Klasse bei den großen Basarabenden vertreten und die jeweilige Aktivität der Klassengemeinschaft organisieren. So wird hier aus vielen einzelnen Beiträgen ein beeindruckendes großes Ganzes geschaffen: Der Basar an der Freien Waldorfschule Karlsruhe!

Der Einblick ist unsere Schulzeitung und besteht bereits seit 1996. Er erscheint monatlich (außer im Som- merferienmonat August) und erreicht alle Elternhäuser unserer Schule. Des Weiteren gibt es seit einigen Jahren eine farbige Online Version, die an ca. 90 Empfänger, seit Neuestem über einen Newsletter, versandt wird. Auch die umliegenden Waldorfkindergärten und der Förderverein unserer Schule erhalten einige Ausgaben.

Was steht im EINBLICK? Der Inhalt des Einblicks besteht aus den Beiträgen der Autoren, meist Eltern, Lehrer und Schüler unserer Schule. Dies sind: Berichte von Klassen- / Kunstfahrten, Bauepochen, Klassenspielen, Oberstufen – Projekttagen, Protokolle des Schulrates, Berichte von Schulprozessen (Wege zur Qualität), Neugestaltung des Schulrhythmus, Elterninitiativen, Auslandsinitiativen (UNESCO) ... Auch für Ankündigungen (Plakate und Texte) von Klassenspielen, Abschlussarbeiten, Projekten, Vorträgen und Aufführungen an unserer Schule, Stellenanzeigen und einer monatlichen Terminübersicht bietet der Einblick Platz. Ferner platziert werden Aktivitäten der Christengemeinschaft und der umliegen- den Kindergärten sowie private Kleinanzeigen von Schülern, Eltern und Lehrern, die etwas suchen oder anbieten.

Der Einblick ist also eine nicht kommerzielle Plattform für Informationen und Belange im direkten Zusammenhang mit unserer Schule. Beiträge werden in digitaler Form (Mailtext oder Anhang) an einblick@web.de gesendet.

Wie finanziert sich der EINBLICK? Der Einblick ist für die Empfänger, Beitragsschreiber und Inserenten kostenlos. Finanziert wird er durch 6 - 8 sogenannte Sponsoren, die ihre Gewerbe / Firmen kostenpflichtig bewerben. Dies geschieht durch kleine, regelmäßig platzierte Anzeigen. Es ist die einzige Ausnahme, im Einblick gewerblich zu inserieren, und kostet für jeden Sponsor jährlich 150 €. Mit diesen Mitteln ermöglichen wir u.a. den Betrieb und die Instandhaltung der Photokopierer, mit denen wir die 8 Seiten des Einblicks vor Ort drucken, falten und heften. Die 3 Redakteure des Einblicks arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich!

Wer macht den EINBLICK? Die 3 Redakteure haben folgende Aufgaben: Ein monatliches Treffen (Re- daktionssitzung, ca. 1 1⁄2 Stunden) zum Besprechen des Inhalts / der Beiträge für die jeweilige Ausgabe. Ein Mitglied ist für das eigentliche Layout und den E-Mail – Verkehr zuständig. Der Zeit- aufwand beträgt ca. 12 Stunden pro Ausgabe. Die beiden anderen Mitglieder drucken die rund 900 Papier – Ausgaben vor Ort und verteilen sie in die Klassenräume und Lehrerfächer des Lehrerzimmers. Der Zeitaufwand beträgt ca. 4 Stunden pro Ausgabe. Derzeit suchen wir einen weiteren Helfer für den Druck / die Verteilung. Die Mitarbeit am Einblick ist eine dankbare Aufgabe, die sofort ihre Wirkung im Schulganzen (und Schulranzen) entfaltet, da der Einblick ein wichtiges Medium der Information darstellt und eine große Ausstrahlung hat.

Viele Köche verderben den Brei? An (fast) jedem Schultag bietet sich für Schüler, Lehrer, Schulmitarbeiter, Eltern und Gäste die Möglichkeit, ein gesundes und wohlschmeckendes Mittagessen in der Schulküche zu genießen. Doch wie kommen Nudeln, Gemüse, Bratlinge, Suppen, Salate und diverse Nachtische auf den Teller? Ab 7.30 Uhr treffen sich einige Mütter (wenige Väter) in der Schulküche, um gemeinsam mit Dieter Hoffmann oder Christiana Engelmann den Pro köchen, das Mittagessen für unsere Kinder und die Lehrer zuzubereiten. In große Töpfen, Pfannen und Wannen werden die feinen Gerichte vorbereitet und 100 Kilo Kartoffeln schälen, lassen genug Zeit zum Austausch über dies und jenes. Je nach persönlicher Möglichkeit geht dieser Einsatz bis 13.00 Uhr und endet mit einem gemeinsamen Essen mit den eigenen Kindern, welches an diesem Tag nichts kostet. Von 12.00 – 15.00 Uhr gibt es dann Arbeit in der Spülküche. Wer mithelfen will, kann das an einem oder mehreren Vormittagen/Mittagen für zwei bis sieben Stunden tun. Ob wöchentlich oder 14-tägig wird frei gewählt. In der Küche lernt man Eltern verschiedenster Klassenstufen kennen. Bei der Essensausgabe steht man im Kontakt zu Schülern und Mitarbeitern. Nicht umsonst gilt die Schulküche als der Umschlagplatz für Neuigkeiten und Informationen. Neben der Zubereitung des Mittages- sens sind zwei Menschen ab 8.00 Uhr für den Pausenimbiss verantwortlich. Nach Brötchen schmieren und belegen, werden diese in der Pause um 9.30 Uhr verkauft. In der Regel sind dies Eltern der 1. bis 4. Klassen. Nach der Abrechnung ist dieser Dienst etwa um 10.00 Uhr beendet. Also, Schürze an und Häubchen auf!

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