Wege zur Qualität


(Auszüge aus der Homepage www.wegezurqualitaet.info)

 

Die „Stiftung Wege zur Qualität“ ist Trägerin des Verfahrens. Sie schafft rechtliche Strukturen für die international tätige Bewegung „Wege zur Qualität“, die auf direkter menschlicher Begegnung, einer kontinuierlichen Grundlagenarbeit, regelmäßiger Reflexion und auf der Initiative der Fach- und Ländergruppen und der Einrichtungen basieren.

Die Organe der Stiftung sind der Verfahrenskreis, der Stiftungsrat und die Revisionsstelle. Der Verfahrenskreis besteht zur Zeit aus 15 aktiven Mitgliedern aus der Schweiz (9), Deutschland (5) und Frankreich (1) und ist verantwortlich für die Weiterentwicklung und den Schutz des Verfahrens. Der Stiftungsrat besteht aus drei Verfahrenskreis-Mitgliedern und vertritt die Stiftung in der Öffentlichkeit. Er bildet zusammen mit der Geschäftsstelle den geschäftsführenden Ausschuss und ist für die laufenden Geschäfte verantwortlich.

Die Stiftung ist nicht gewinnorientiert und wird von den angeschlossenen Institutionen finanziell getragen. Darüber legt sie jährlich Rechenschaft ab.

(Auszüge aus der Homepage www.confidentia.info)

Die „Confidentia - Gesellschaft zur Förderung institutioneller Eigenverantwortung“ ist eine international tätige Auditierungs- und Zertifizierungsgesellschaft im Bereich Beziehungsdienstleistungen. Sie bietet Organisationen des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens verschiedene, gestaltbare Formen systematischer Evaluationen an:

Externe Audits:

  • Audits mit Qualitätsmanagementzertifikat „Wege zur Qualität“ und/oder BSV/IV 2000

  • Diagnoseaudits zur Organisationsentwicklung

  • Unterstützung von Standortbestimmungen

Evaluationen zu fachlichen Fragestellungen

  • in Pädagogik

  • Heilpädagogik

  • Sozialtherapie

Leitsterne und Aufgaben

Der bewusste Umgang mit den Gestaltungskräften, welche eine Einrichtung leistungs- und entwicklungsfähig und damit gesund erhalten, erfordert auch neue Wege der Auditierung und Zertifizierung. Solche bewegliche, auf den Arbeitsansatz von „Wege zur Qualität“ abgestimmte Evaluationsformen zu entwickeln und zu praktizieren, wurde zum Gründungsimpuls der Confidentia und zu ihrer Aufgabe.

Befähigung, Tätigkeit und Erfahrung

Die Confidentia ist von der Schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS für die Auditierung und Zertifizierung von Managementsystemen nach der Methode von „Wege zur Qualität“ und den Kriterien von BSV/IV 2000 offiziell zugelassen und erfüllt alle normativen Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit (siehe www.seco.admin.ch/sas/).
Unsere Akkreditierung (SCES 069) gilt gegenwärtig für folgende Bereiche:

  • Kindergärten, Schulen, Aus- und Weiterbildungsstätten

  • Heil- und sozialpädagogische Tagesstätten, Schul- und Wohnheime sowie Werkstätten

  • Ambulante und stationäre Einrichtungen im medizinischen, pflegerischen, therapeutischen und sozialen Bereich

  • Altersheime und psychiatrische Kliniken

Die Confidentia verfügt über ein Netz qualifizierter Gutachter und hat mittlerweile europaweit über 500 Zertifizierungsaudits in Einrichtungen durchgeführt, welche mit „Wege zur Qualität“ oder einem anderen Qualitätsmanagement arbeiten. Infolge der multilateralen Anerkennung ihrer Akkreditierung gelten die Audits und Zertifikate der Confidentia international als vertrauenswürdig.

Die Confidentia ist eine „Gesellschaft zur Förderung institutioneller Eigenverantwortung“. Gemäß diesem Selbstverständnis will die Confidentia einer Einrichtung zurückspiegeln, ob sie Selbstkorrekturkräfte hat. Reflektiert die Einrichtung ihre Ziele und deren Umsetzungsprozesse? Hat sie ein Bewusstsein davon und sind Korrekturkräfte möglich? Werden Selbstkorrekturkräfte wachgerufen? >>

  • Potentialaudit

Teilweise werden auch gesetzliche Auflagen / Grundlagen mit kontrolliert. Das wird in Vorgesprächen abgeklärt. Dazu gehört z.B.: Liegt eine geprüfte Bilanz vor? Die eigentlichen Auditgespräche sind eher qualitativer Natur. In der Einrichtung wird ein Auditrhythmus installiert, so dass meist jedes Jahr ein Audit stattfindet.

   

 Impulsierender Auditbogen 1. – 4. Jahr

Erstaudit

Zwischenaudit I

Zwischenaudit II

Erneuerungsaudit I

Zwischenaudit I

Zwischenaudit II

 

Erneuerungsaudit II

 

Umsetzung und Hand-
habung des Qualitäts-
managements

Rückblick Mitarbeitende
und Organe

Rechenschaft
Mitarbeitende
und Organe

Der Klient
(Schüler, Eltern) innerhalb der Organisation

Rückblick

Mitarbeitende
und Organe

Rechenschaft

Mitarbeitende
und Organe

Auswirkungen der Organisation auf die fachliche Arbeit

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

4. Jahr

5. Jahr

6. Jahr

7. Jahr

 

Vertiefender Auditbogen 4. – 7. Jahr

Gesamtüberblick der Schule hinsichtlich der 12 Felder, meist aber nur die ersten 7 Felder.

Dies ist sehr umfangreich. Ein Bild der Gesamtorganisation soll entstehen.

Dauer z. B. in Flensburg (einzügige Schule) 2 Tage mit 2 Auditoren, also bei uns evtl. 3 Tage.

Die Anmeldung dazu muss bei der Confidentia erfolgen, von ihr werden die Auditoren vorgeschlagen.

Den Auditoren werden vorab Unterlagen zur Verfügung gestellt (Schulhandbuch, Statusmeldungen s.u.).

Die Auswahl der zu auditierenden Organe und die Koordination des Ablaufs erfolgt durch die Auditoren und die Impulsgruppe.

Diese ausgewählten Organe verfassen einen Statusbericht, der den Auditoren zugeschickt wird:
Wer arbeitet mit? Welche Probleme gibt es? Was tun wir jetzt? Welche Themen wollen wir mit dem Auditor besprechen?

Die Auditoren kommen mit vorbereiteten Fragen wieder, gehen damit in das Gespräch, schreiben mit und erstellen daraus einen Auditbericht (Fremdbericht) zu jeder Gruppe und zu jedem Feld. Jede auditierte Gruppe schreibt auch einen Bericht über das Auditgespräch (Selbstevaluation), der enthalten sollte: was war uns wichtig? Was wollen wir bearbeiten? Welche Konsequenzen ziehen wir?

Fremdbericht der Auditoren + Selbstevaluation der Gruppe = Audit

Der Fremdbericht der Auditoren geht an die Confidentia und wird dort überprüft, ob er den Grundsätzen eines Audits entspricht >> 1. Validierung.

Danach geht dieser Bericht an die auditierte Gruppe zurück zur Sachkorrektur (Kommentare, Korrekturen, Nachfragen, Richtigstellungen).

Dann wieder zurück an die Auditoren zur Einarbeitung in den Bericht >> Erteilung des Zertifikats

Äußere Folge davon: Das Signet der Confidentia darf auf dem Briefkopf der Schule (so man einen hat...) verwendet werden.

Zwischenaudit I Rückblick Mitarbeitende und Organe

Bei diesem Rückblicksaudit sind die Auditoren dabei, wenn in den Organen Rückblicke gehalten werden >> Reflexionskultur

Zwischenaudit II - Rechenschaft Mitarbeitende und Organe

Gilt ebenso für Rechenschaftsberichte.

In jedem Schuljahr für diese Reflexionen einen Zeitraum von 4 – 6 Wochen einplanen, innerhalb derer diese Berichtskultur gepflegt wird. Die Auditoren kommen in dieser Zeit für 1 – 2 Tage, sitzen still dabei und hören zu, sozusagen als „Stichprobe“.

Erneuerungsaudit I - Der Klient (Schüler, Eltern) innerhalb der Organisation

Es wird auf die Beteiligung der Schüler und Eltern am Gesamtgeschehen geschaut, z.B. Autonomie der Betreuten bei Behinderten. Für eine Schule müssen entsprechende Formen gefunden werden. Bei diesem Audit kommt man ganz nahe an das, was Beziehungsdienstleistungen ausmacht.

Erneuerungsaudit II Auswirkungen der Organisation auf die fachliche Arbeit

findet unter starker Beteiligung der Organisation bei der Durchführung des Audits statt.

Wie ermöglicht die Organisation die fachliche Arbeit?

 

Seit Neuestem ist ein Audit auch in 2 Phasen möglich:

 

1. Diagnose - Audit:

 

Welchen Bearbeitungsbedarf hat die Schule, um ein Zertifikat erlangen zu können?

Danach hat die Schule 6 – 9 Monate Zeit zum Bearbeiten

 

2. Nachaudit:

Sind die offenen Punkte bearbeitet worden? Wenn ja >> Zertifizierung

Was bedeutet WzQ für die Arbeit in der Schule selbst?


Wir müssen weiterhin daran bleiben,

  • Klarheiten zu schaffen, wo Unklarheiten herrschen, um arbeitsfähig zu sein (z.B. bei der Klärung von Zuständigkeitsbereichen mithilfe der Aufgabenbeschreibung von Organen, Arbeitskreisen u.s.w. )
  • Prozesse zu beleuchten daraufhin, ob sie der Erfüllung der Kernaufgabe der Schule (Kinder im Sinne der Waldorfpädagogik zu unterrichten) dienen
  • die Zusammenarbeit in der Gemeinschaft zu fördern.

Denn nur dann werden wir als Schulgemeinschaft unsere Aufgabe zum Wohl der Kinder erfüllen können. Jeder von seinem Platz, seinen Möglichkeiten aus und mit anderen zusammen.

Die Impulsgruppe bleibt an dieser Aufgabe dran!

Entscheidend wird sein, wie wir durch die im Innern geleistete Arbeit, wobei „Wege zur Qualität“ helfen will, eine solche Ausstrahlung in die Öffentlichkeit haben, dass das allein schon Grund genug sein kann, das Kind bei uns anzumelden und mit Freude seinen (finanziellen) Beitrag für die Verwirklichung der Waldorfschule Karlsruhe zu leisten.

wir freuen uns auf

Ihre Nachricht

Freie Waldorfschule
Karlsruhe

Neisser Str. 2
76139 Karlsruhe

Fon: 0721 – 9 68 92 – 10
Telefax: 0721 – 9 68 92 – 30

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